Viele dieser Bilder sind in ein Dämmerlicht getaucht. Schatten verdunkeln die Szenerien, die Konturen der rational wahrnehmbaren Realität verschwimmen. Aus der Tiefe des Unbewussten taucht eine andere Realität auf – das Geheimnis, das Unheimliche, der Traum, das Glück, der Trieb, der Tod. Ferdinand Hodlers suggestives Bild «Die Nacht» (1889/90) vereint exemplarisch alle Merkmale des Symbolismus, in dem nicht mehr die Oberfläche der Dinge interessiert, sondern das, was den Menschen im Unbewussten antreibt.
Es ist kein Zufall, dass dem Schweizer Künstler damit der internationale Durchbruch gelang. Sechs schlafende Wesen gruppieren sich um eine männliche Figur. Sie trägt die Züge ...