Wenn ein unterdurchschnittlicher Klub der deutschen Bundesliga seinen Torwarttrainer entlässt, gibt das eine Kurzmeldung im Sportteil. Die Entlassung von Zsolt Petry am Osterdienstag durch Hertha BSC hat sich dagegen zu einer Staatsaffäre ausgewachsen. Über die professionelle Qualifikation von Petry, 1966 in Budapest geboren, gibt es keine Debatte. In 38 Länderspielen hat er für Ungarn das Tor gehütet. Mit dem Traditionsklub Honvéd Budapest gewann Petry in der Saison 1990/91 den Meistertitel, dazu die Auszeichnung als Ungarns Fussballer des Jahres. Petry spielte in einem halben Dutzend Ländern Europas. Seine aktive Laufbahn beendete er 2004 beim SC P ...