Es gibt sie immer wieder, diese raren Momente, in denen Pop-Musik die Welt anhalten kann. Als die Beatles 1969 ein kurzes, improvisiertes Konzert auf dem Dach des Apple-Gebäudes in der Savile Row gaben oder als der 94-jährige Pete Seeger im vergangenen Jahr bei Farm Aid im Kreise von Neil Young, John Mellencamp, Willie Nelson und Dave Matthews ein letztes Mal live auftrat.
Dass bei der diesjährigen Grammy-Verleihung ausgerechnet die beiden als Roboter auftretenden französischen Musiker Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter alias Daft Punk den Vogel abschossen, war dann doch eine Überraschung. Ein mit musikalischer Intelligenz durch inszenierter Pop-Act auf höchstem hand ...