Wie das Reh in die sich nähernden Autoscheinwerfer, starrte das westliche Medienpublikum auf die letzten Bilder aus dem Leben des amerikanischen Journalisten James Foley: mit ungläubigem Entsetzen und einem Anflug von Panik. Foley, ein kräftiger Mann mit geschorenem Kopf und oranger Gefangenenkutte, die Hände hinter dem Rücken zusammengebunden, kniet auf dem Boden. Neben ihm steht ein schwarzgewandeter, maskierter Mann, Angehöriger der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), der auf Englisch eine kurze Anklagerede hält und der sich gleich über Foley beugen, ihm mit einer Hand Mund und Nase zuhalten und mit der anderen mit einem Messer den Kopf vom Rumpf säbeln wird. Über den beiden w� ...