Politisch läuft es in letzter Zeit eher durchwachsen für Bernd Lucke. Der eigene Vorstand muckt gegen ihn auf, an der Basis grollt und brodelt es, und vom Bundesparteitag seiner AlternaÂtive für Deutschland (AfD) am kommenden Wochenende in Bremen erwarten auch wohlwollende Anhänger besonders Âeines: Chaos. Vor allem aber ist die neokonservative Partei seit Wochen auf unvorteilhafte Weise in die emotionale Debatte um die Dresdner Pegida-Bewegung verstrickt. Die «Altparteien», wie Lucke sie nennt, und die sogenannte Mainstream-Presse haben die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, die AfD in einer Schmuddelecke mit Glatzen, Hooligans und Neonazis abzustellen.
Zum Teil war dieses Bild ...