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Die Weltwoche

Ausfransende Kampfzonen
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Kriminalität

Ausfransende Kampfzonen

Bandenwesen, Punks, beschädigte Züge und eine verunsicherte Polizei: Schleichend verslumt der öffentliche Raum. Noch setzen die Behörden auf Beschwichtigung. Die Schweiz tut sich schwer mit dem Null-Toleranz-Prinzip.
Mit einem Schlag war der Widerstand gebrochen. Dem 21-jährigen Italiener, zu Gast bei seinen Zürcher Verwandten, wurde mit einem Gurt der Kopf hinuntergezogen und mit einem heftigen Fusstritt die Kniescheibe zerschlagen. Zusammen mit seinem Bruder, seinem Cousin und zwei Freunden, alle zwischen 17 und 21 Jahre alt, sass er an jenem Freitagabend Ende August auf einer Parkbank an der Promenade des Zürichsees. Gegen 23 Uhr sprach sie ein etwa gleichaltriger Jugendlicher mit dunklem Teint in gebrochenem Deutsch an und wollte Marihuana kaufen. Die Gruppe verneinte, der vermeintliche Käufer kehrte nach kurzer Zeit mit sechs Kollegen (im Polizeibericht als «Balkantypen» vermerkt) zurück, si ...
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