Kürzlich meldete die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), die erste Phase einer unter ihrem neuen Direktor Martin Dahinden eingeleiteten Reorganisation sei abgeschlossen. Fast gleichzeitig veröffentlichte die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Ständerats einen Bericht über die Schweizer Tsunami-Hilfe in Sri Lanka, die von ehemaligen Projektmanagern und der Weltwoche wegen Misswirtschaft und Korruption kritisiert worden war. Die GPK schreibt, sie habe «keine Hinweise auf schwerwiegende oder systematische Mängel» gefunden. Wie kam sie zu diesem Urteil?
Die Kommission nahm «eine Dokumentenanalyse vor, hörte Vertreter des Bereichs Humanitäre Hilfe der Deza sowie ...