Für Walter Schmid, Präsident der Schweizerischen Sozialhilfekonferenz (Skos), war der Auftritt im «Club» auf SF 1 vergangene Woche ein Heimspiel. An der Seite der Sozialvorsteher von vergleichsweise idyllischen Flecken wie Romanshorn und Herisau (13 Prozent Ausländer, Fürsorgequote 2,6 Prozent) durfte Schmid fast unbelästigt von kritischen Einwänden sein System preisen. Nicht einmal SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi vermochte die heimelige Runde nachhaltig zu stören. Denn was hier debattiert wurde, ist, über die Parteigrenzen hinweg, unbestritten: Fürsorge ist grundsätzlich eine gute Sache, aber man sollte alles tun (und tut auch einiges), um Sozialhilfebezügern den Weg in die Una ...