Am 3. Juli will die Stadt Bern das tun, was sie am besten kann: stillstehen, an Ort treten. Freudig bewilligte die rot-grün-gutmenschliche (RGG) Mehrheit des Parlaments einen Kredit über 377 000 Franken, um im laufenden Jahr das städtische Gebiet zweimal sonntags von jeglichem Autoverkehr frei zu halten.
Zwar versperrten zwei Realitäten dem Unfug den Weg. Zum einen reichte das Geld geÂrade mal aus, um einen einzigen autofreien Tag zu organisieren. Die Kosten für Polizeieinsätze sind im Budget nicht enthalten. Zum andern erwies es sich als unmöglich, die ganze Stadt hermetisch abzuriegeln. Nun werden – eher lächerlich als symbolisch – einige Wohngebiete zwischen Kirchenfeld, B ...