«Geld», so heisst es in «Die Philosophie des Andy Warhol», «das ist der Augenblick für mich, das ist meine Laune.» Oder im Zeitalter des Narzissmus: die unmittelbare Befriedigung eines jeden Wunsches, wie unmoralisch er auch sein mag – besonders wenn es um den nächsten Autokauf geht.
Warhol, der zynischste Fan des amerikaÂnischen Kapitalismus, verdeutlichte wie kein Âanderer vor ihm, dass alles in unserem Leben zum Tauschobjekt geworden ist, in einer Gesellschaft, in der es an erster Stelle um das Einnehmen von Aufmerksamkeit geht. Werbung wurde bei Warhol logischerweise zur Kunst, Product-Placement oder «Schleichwerbung» zur Würze einer Logik, die das Kapital regiert.
Bloss ...