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Es ist eine fast unknackbare Knacknuss für Wetterexperten: Ein wilder Wind geht ab und zu durchs Appenzellische. Es geschah in der Nacht auf den 19. Januar 2007. Da fegte der Sturm Kyrill, der als Orkan in ganz Europa Verwüstungen anrichtete, über die Schweiz hinweg. Am frühen Morgen des 19. Januar sah das Wetter zunächst gemässigt aus, dann aber wurde um 9.20 Uhr ein Zwanzig-Tonnen-Steuerwagen der Appenzeller Bahnen 200 Meter nach dem Verlassen des Bahnhofs Wasserauen im engen Schwendetal vom Wind aus dem Gleis gehoben. Der Wagen krachte auf die Strasse, die etwas tiefer parallel zum Gleis verläuft, und blieb auf der Seite liegen.
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