Sie nahm sich ihre Freiheit 1992 auf dem Flughafen Frankfurt. Unterwegs zur eigenen Zwangsverheiratung, desertierte die Somalierin Ayaan Hirsi Ali vor ihrem Clan; statt nach Kanada weiterzureisen, wo der ihr verfügte Bräutigam wartete, blieb sie in Europa. Ihre Ichwerdung schnitt sie auf Lebzeit von der Familie ab: Der Vater ist ein konservativer Religionsführer in Somalia, die Schwester eine tschadortragende Fundamentalmuslimin in London, und sie selber hat sich zur radikalen Kritikerin just dieses Islams entwickelt. Was ihr den gefährlichen Ehrentitel «Salman Rushdie Hollands» eintrug.
Jetzt ergreift sie wieder das Wort: Am 18. Mai erscheint ihr Buch «Ich klage an – Plädoyer für ...