Das für die Flüchtlinge zuständige Staatssekretariat für Migration (SEM) will den Status von gegen 3200 Asylsuchenden, die als vorläufig Aufgenommene in der Schweiz leben, überprüfen. Linke, Flüchtlingshilfswerke und Kirchen kritisieren die Praxisänderung des SEM als «Verschärfung im Umgang mit Eritreern». Die Frage, ob es sich dabei tatsächlich um eine Verschärfung handelt, muss erst noch geklärt werden. Die Änderung käme jedoch so oder so viel zu spät. Längst hat sich die Asylproduktionsmaschine Eritrea verselbständigt.
Heute bringen Eritreerinnen in der Schweiz fast mehr Asylsuc ...