Babys lächeln bis zum Alter von fünf, sechs Monaten nahezu jeden an. Doch dann tritt ein Verhaltenswandel ein: Sehen sie eine fremde Person, die sich ihnen nähert, steigt der Babypuls; sie beginnen zu schreien, womöglich gar zu weinen. Experimente zeigen, dass die Angst stärker ausgelöst wird von Männern als von Frauen, von Bärtigen mehr als von Rasierten und von Erwachsenen mehr als von Kindern oder Kleinwüchsigen. «Fremde sind die grösste Angstquelle für Babys in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres», stellt der Entwicklungspsychologe Daniel Freeman fest.
Für den Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt ist das Fremdeln der Babys der Beweis dafür, dass es sich bei ...