Schrader ist mehr ein Mann des gesprochenen Wortes. Das Schriftliche liegt ihm nicht so. Schon in der Schule half ihm seine mündliche Performance immer wieder, die schriftlichen Scharten auszuwetzen. Nicht, dass er nicht schreiben könnte. Es geht ihm einfach nicht so leicht von der Hand wie das Reden.
Deswegen hat er sich auch nie vorgedrängt, wenn es darum ging, sich als Autor von Fach-artikeln in Szene zu setzen. Obwohl er bei der Lektüre der Elaborate seiner Kollegen oft gedacht hat: Das könnte ich auch. Aber Schrader ist nicht einer, der das Rampenlicht sucht. Im Gegenteil: Er ist der Meinung, dass vieles in der Wirtschaft deshalb im Argen liegt, weil deren Exponenten ihr Ego nicht ...