Es sind verwirrende Zeiten, wenn alle falsch gelegen haben. Das Massaker hat nicht stattgefunden. Wartet ab, sagen die Kriegsgegner, vielleicht wissen wir es nur noch nicht. Oder sie sagen, jeder Tote im Irak ist ein Toter zu viel. Richtig, aber zählten die Iraker noch nicht, als sie auf Saddam Husseins Befehl ermordet wurden? Auf der anderen Seite sucht die US-Armee hektisch und bisher vergeblich nach den Massenvernichtungswaffen, von denen sich Bush so bedroht zu fühlen behauptete, dass er einen Präventivkrieg anzettelte. Am Sonntag wurde den Soldaten mitgeteilt, Gasmasken im Gepäck seien nicht mehr erforderlich. Bedingungslose Pazifisten und Imperialisten erschüttert das nicht in ihr ...