Von manchem, was ich an anekdotischen Erzählungen höre oder lese, ziehe ich etwa ein Viertel des Wahrheitsgehalts ab. Es passiert aus einer gesunden Skepsis heraus, weil wir ja alle, wenn wir ehrlich sind, hie und da zu Übertreibungen neigen; aus einem «manchmal» kann schon mal ein «immer» werden, aus «ein bisschen» entsteht «recht viel». Umgekehrt erwarte ich von niemandem, meine Schilderungen stets uneingeschränkt für wahr zu halten. Es gibt kein automatisiertes Recht auf Glaubwürdigkeit.
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