Wenn nicht alles täuscht, liegt dem Mord an der Therapeutin Adeline Morel in Genf ein ebenso banaler wie kapitaler Kunstfehler zugrunde, der heutzutage eigentlich nicht mehr passieren dürfte. Wie die Westschweizer Presse berichtet, wurde die Lockerung des Haftregimes von Fabrice AnthaÂmatten allein aufgrund des Berichtes eines Psychiaters bewilligt, der den mehrfachen Vergewaltiger im Vollzug betreut haben soll. Ein Therapeut darf aber niemals als Gutachter wirken, denn er ist in hohem Masse befangen.
Dabei hätten allein schon aufgrund der Vorakten von Anthamatten die Alarmglocken schrillen müssen. 1999 hatte der damals 26-Jährige in Genf eine ihm unbekannte Touristin unter einem Vorwa ...