Und wieder haben Islamisten zugeschlagen. Erneut traf es Spanien, Barcelona. Ein ehemaliger Drogenhändler, der zum Prediger konvertierte, züchtete im Geheimen eine Gruppe von Radikalen heran. Die Jungen stammten aus marokkanischen Familien und waren allesamt in Spanien aufgewachsen. Wir haben es mit dem typischen Radikalisierungsprofil zu tun. Oft machen die jungen Emigrantensöhne die gleiche Erfahrung: Viele erleben gegenüber ihren Heimatländern einen materiellen Aufstieg, aber einen sozialen Abstieg. Einige suchen eine anerkannte Position in der Kriminalität, andere lenken ihren Hass aufs eigene Versagen oder auf die andern in polit-ideologischen Extremismus um. Manch ...