Ralph Ellison, geboren 1914, gestorben 1994, ist einer der grossen amerikanischen Autoren des letzten Jahrhunderts. Das haben inzwischen auch jene gemerkt, welche den Schüler von Richard Wright lange und eher insgeheim als Quoten-Schriftsteller im Verdacht hatten. Lange galt er zudem als das, was Gebildete einen Homo unius libri nennen, der Mann nur eines einzigen Buchs, in seinem Fall des 1952 erschienenen «Der unsichtbare Mann» – bis 1999 «Juneteenth» erschien, das Buch aus dem Nachlass, an dem Ralph Ellison Jahrzehnte gearbeitet hatte und das er doch nicht mehr vollenden konnte. Es warf ein neues Licht auf einen der Protagonisten der afroamerikanischen Kultur. Noch immer aber blieb ...