Im Westen etwas Neues: Zum ersten Mal haben sich die fünf in den Umfragen führenden Präsidentschaftskandidaten in Frankreich einer gemeinsamen Fernsehdebatte gestellt: vier Herren, alle mit Krawatte, und eine blonde Dame. Dies alles vor einem ziemlich unschlüssigen Publikum, das in den letzten Monaten mit politischen Berg-und-Tal-Fahrten konfrontiert war. Nun müsste es sich einen Reim auf die eher konfuse Veranstaltung machen.
Zwei Blitzumfragen nach geschlagener Schlacht ermittelten Emmanuel Macron als den überzeugendsten Kandidaten, vor dem Linksaussen Jean-Luc Mélenchon. Marine Le Pen, Chefin des Front national (FN), und François Fillon, Repräsentant der Republikaner, lande ...