Die Eltern von Ariel Scharon waren schwierige Leute. Im Dorf Kfar Malal, unweit von Tel Aviv, wo der künftige Kriegsheld und Premierminister Israels aufwächst, sind sie Aussenseiter, die nur wenig mit anderen Kontakt pflegen. Als der kleine Ariel einmal hinfällt und eine blutende Wunde davonträgt, nimmt ihn seine Mutter Vera nicht in die Dorfklinik um die Ecke. Sie will mit den Leuten ihres Dorfs nichts zu tun haben. Stattdessen zwingt sie ihrem Sohn einen mühsamen, vier Kilometer langen Fussmarsch durch die Felder ins nächste Dorf auf. Alles ist ihr recht, um den Kontakt mit den Nachbarn zu meiden.
Kfar Malal ist ein Moschav, eine landwirtschaftliche Siedlung, in der jeder Familie ein ...