Von weit her ist das 68 Meter hohe Lonza-ÂGebäude zu erkennen, wenn man nach Basel fährt. Der Turm aus den sechziger Jahren mit seinem sechseckigen Grundriss stand letzte Woche im Zentrum einer heftigen Auseinandersetzung. Der Chemiekonzern Lonza, dem das Hochhaus als Hauptsitz dient, will an der Südfassade Solarpanels anbringen. Doch die Basler Stadtbildkommission lehnte eine entsprechende Anfrage ab. Die etwa tausend Quadratmeter umfassende Panelfläche sei eine inakzeptable Verunstaltung des Hochhauses.
Ganz Basel empörte sich über die Ablehnung. Es handle sich um einen «typischen Technokratenentscheid», las man in den Leserkommentaren des Basler Internetportals Onlinereports. � ...