«La crise n’existe pas», verkündete die Weltwoche am Donnerstag trunken vor Zuversicht. Doch bevor die Druckerschwärze trocken war, hatte die öffentliche Hand der grössten Bank des Landes Nothilfe geleistet in einer Höhe, die den Jahreshaushalt des Bundes weit übertrifft. Nun sind die Autoren der Weltwoche nicht die einzigen, die sich geirrt haben, und es trete vor, wer das Milliardengeschiebe der letzten Tage und Wochen in Europa und den USA wirklich begreift. Aber der Fehlgriff ist Ausdruck eines Mythos, der in den letzten Tagen und Wochen da und dort wieder aufgelebt ist: das Selbstverständnis der Schweiz als einem sicheren Fels im stürmischen Meer. Jener Idee, die die Weltwoc ...