Vielleicht ist alles Verklärung. Ohne die ist ja der Lebensabschnitt nicht zu überstehen, in dem wir werden, was wir sind (gesetzt den Fall, wir sind etwas geworden). Die ungeschminkte Erinnerung an die Leiden und Lächerlichkeiten bei Frühlings Erwachen erträgt keiner und keine schadlos sein ganzes ferneres Dasein lang, also legen wir gern etwas Glanz über die frühen Jahre, als die Winter noch Winter waren, die Sommer Sommer und überhaupt alles besser. Das Sackgeld war lausig, Eltern, Paten, Onkels und Tanten konnten nicht begreifen, dass wir uns immer nur Platten wünschten zu Weihnachten, Geburtstagen, Konfirmationen oder was immer. Denen war ohnehin alles eins, d.h. nichts; dass d ...