Vielleicht liegt es daran, dass um diese Jahreszeit in New York um fünf Uhr nachmittags bereits tiefste Nacht herrscht, oder daran, dass der Wohnblock an der angegebenen Adresse eingerüstet und mit jenen feinmaschigen Plastiknetzen verhängt ist, für die nur Baufachleute einen Namen haben; vielleicht liegt es auch daran, dass Bret Easton Ellis die Rollläden in seinem Loft stets geschlossen hält: Jedenfalls fühlt man sich bei einem Besuch in seinem New Yorker Domizil wie auf Stippvisite in der Unterwelt. Das Bild hat einiges für sich, zumal Ellis als Fürst der Finsternis eine durchaus top Figur machen würde.
Spätestens seit dem Erscheinen des erfolgreich verfilmten Schauermärchens ...