Die Schweizer Landwirtschaft stösst ein kleines Törchen auf zur Welt der Gentechnologie und damit zu Ertragssteigerung und Reduktion von Pflanzenschutzmitteln. Stimmt das überhaupt? Philipp Aerni, Direktor des Center for Corporate Responsibility and Sustainability an der Universität Zürich, meint: «Schon nur Schorf-Resistenz beim Apfel würde tonnenweise Pflanzenschutzmittel einsparen.» 2014 haben die Göttinger Agrarwissenschaftler Matin Qaim (heute Universität Bonn) und Wilhelm Klümper mit einer Auswertung von 147 Studien aus verschiedenen Ländern gezeigt, dass die Ernteerträge bei Gentech-Pflanzen durchschnittlich um 22 Prozent über den konventionellen Sorten lagen und d ...