Die Architektur, in der wir fast alle leben müssen, zwingt uns zu Fast Food. Keller wird die von Heizungsrohren durchzogenen Zivilschutzabteile keiner nennen wollen. Ein ganzes Segment des nutritiven Angebots ist so nur noch beim Grossverteiler à prendre ou à laisser, nämlich alles, was kühl, aber nicht im Kühlschrank gelagert gehört: Käse, Wurstwaren. Und eben auch Wein. Also kaufen wir den trinkfertig. Das ist entweder sauteuer, oder wir finden uns mit dem ab, was auf schnellen Genuss hin produziert ist.
Was noch schwerer verständlich macht, weshalb ein Wein, der vor einem Dritteljahrhundert noch ein Gutteil des schweizerischen courant normal ausmachte, so – Pardon – im Versc ...