Kunst
Bedeutend über die Schweiz hinaus
Mühlsteinkragen und Totentanz: Der barocke Grafiker und Maler Conrad Meyer (1618–1689) aus Zürich. Hg. Matthias Oberli u. a. Schwabe. 272 S., 290 Abb., Fr. 48.-
Conrad Meyer – Pionier des Barock: Kunstmuseum Winterthur. Bis 1. Februar. Gesellenjahre, Wanderjahre: Mit neunzehn Jahren zog Conrad Meyer (1618–1689) los, um seine Ausbildungsreise anzutreten. Er war kein Anfänger mehr, denn er hatte sowohl bei seinem Vater, dem Zürcher Maler und Kupferstecher Dietrich Meyer, als auch bei seinem älteren Bruder Rudolf eine gründliche Ausbildung genossen. Bern, Lyon und Solothurn, dann, entscheidend, 1640 der Eintritt in die Werkstatt des Matthäus Merian in Frankfurt. Hier, in diesem inspirierenden Umfeld, blieb er bis im Mai 1642, bevor er wieder in die Schweiz zurückkehrte. Ein Brief von Merian an Conrads Vater ist voll de ...

