Für Wolfgang Ischinger, den langjährigen Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, ist der Fall klar: Er beobachte eine «dramatische Verschlechterung der europäischen, ja der globalen sicherheitspolitischen Lage», sagte er gegenüber dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Dafür gebe es einen «Hauptschuldigen»: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Dieser habe, so Ischinger, eine «Abrissbirne» in Gang gesetzt, die massive Auswirkungen für Europa habe und auch eine Krise der transatlantischen Beziehungen nach sich ziehe.
«Schock-Szen ...