Da sage noch einer, die Berner seien langsam. Wenn es darum geht, die Stadtbewohnenden zu beglücken, ist man in Bern schnell, sehr schnell sogar. So hat sich die rot-grüne Regierung das Ziel gesetzt, noch dieses Jahr die Stadt mit den schweizweit meisten Begegnungszonen zu werden, wie sie jüngst verkündete. Mehr als 120 Strassenzüge sollen zu Wohnoasen werden, wo «Nachbarn zusammen Kaffee trinken» und «Sportler ihr Velo putzen» können. Selbst Autofahrer haben Zutritt, sofern ihnen die kaffeetrinkenden Nachbarn und die putzenden Sportler Platz machen. Nun mag der eine oder andere Zeitgenosse denken, dass Strassen eigentlich dafür geba ...