Es war das grösste Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges: An der Euro 08 wollte die Schweizer Armee die Sicherheit des Landes gewährleisten und den Katastrophenfall proben. Die Bewährungsprobe endete im selbstverschuldeten Desaster: Der grösste sicherheitsrelevante Zwischenfall war der Beinahe-Zusammenstoss einer F/A-18 Hornet mit einem Geschäftsflugzeug am 4. Juni über Genf, und die einzige Katastrophe ereignete sich mit den fünf ertrunkenen Soldaten in der Kander. Als Fazit der Euro-Übung teilte die Armee vergangene Woche schliesslich kleinlaut mit, dass statt für die angesagten 15 000 Soldaten «effektiv» bloss für 6600 Soldaten ein Einsatz gefunden wurde.
Wobei «effektiv� ...