Die Sorgen von Alfred Böni sollte man haben. Der Säckelmeister von Wollerau steht vor einem wahren Luxusproblem: «Trotz unserer tiefen Steuersätze haben wir zu viel Geld in der Kasse», sagt Böni. In den letzten Jahren konnte die Schwyzer Gemeinde stets Millionen-überschüsse erzielen: 2004 waren es zum Beispiel 4 Millionen, 2007, 2008 und 2009 jeweils mehr als 10 Millionen. «Steuern auf Vorrat» sind aufgrund des kantonalen Finanzgesetzes auf die Dauer aber nicht erlaubt. Also entschied man sich in Wollerau, per 2011 ein weiteres Mal den Steuerfuss zu senken von 69 auf 60 Prozent , «weil dieses Geld», so Böni, «dem Bürger gehört». Zudem machte die Gemeinde hohe ausserordentlic ...