Wenn sich die Eisheiligen von Lugano und Ambrì zum Bruderduell treffen, dann lässt das im Tessin niemanden kalt. Jahrzehntelang sorgte die Radiotelevisione Svizzera (RSI) dafür, dass «il derby» in die hinterste Ecke des Kantons ausgestrahlt wurde. Tempi passati! In diesem Sommer verzockten sich die RSI-Bosse. 100 000 Franken war den selbsternannten Garanten des Service public ein zu hoher Preis für das «einÂzige Sportereignis, das dafür sorgt, dass der Kanton stillsteht» (Corriere del Ticino).
Während RSI-Direktor Maurizio Canetta, Herr über ein 239-Millionen-Franken-Budget, über den Preiszerfall bei den TV-Rechten jammerte, sorgte der kleine Privatsender Teleticino still und ...