«Nachhaltigkeit» ist ein grosses Wort. Heute gibt es kaum mehr eine Publikation, die ohne es auskommt. Wenn der Begriff redlich eingesetzt wird, dann ist damit das Streben nach der Quadratur des Kreises gemeint, die gleichzeitig ökonomisches, ökologisches und gesellschaftliches Handeln miteinander in Einklang bringt. Im Ergebnis kann man damit einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten. Diese einfache, fast freche Aussage ist durchaus ernst gemeint: Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, will ein Weltverbesserer sein – und dies in einem positiven und nicht, wie so oft klischeehaft kolportiert, in einem zynischen oder abschätzigen Verständnis.
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