Ich fuhr auf dem Kamm des Hochschwarzwaldes, im Radio lief Bachs «Air» auf der G-Saite, das ist die Suite Nr. 3 in D-Dur, der Motor verbrannte meine Sorgen, und aus dem Auspuff meiner Seele dampfte all das Aufgestaute, und ich schwebte fast, so fühlte sich das an, dem Unbegrenzten entgegen. Ich hätte weiterfahren können, für immer. Aber dann, als Bach so schön wurde, dass man hätte schreien oder weinen oder beides gleichzeitig können, als er mich davontrug voller Schwermut und doch Leichtigkeit, war mein Tank fast leer.
Ich komme weiter.
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