Für viele Künstlerinnen und Künstler sind Brotjobs ein Übel, denn sie halten von der eigentlichen Arbeit ab, der Kunst. Für Mario Sala gilt das nicht. Während Jahren hat er sich seinen Lebensunterhalt als Nachtwächter verdient, ein Erlebnis, das sein Werk erst zu dem machte, was es heute ist. So zumindest sieht es der 39-jährige Winterthurer selbst.
Wer sich seine als grosse Installation konzipierte Ausstellung im Zürcher Helmhaus ansieht, der wundert sich schon ein wenig darüber, was ein Nachtwächter während einer Nacht so alles treibt. Und hätte der Künstler seinen Job inzwischen nicht an den Nagel gehängt, dann würde sich so manch braver Bürger möglicherweise sogar aufge ...