Bekenntnisse eines Unanständigen
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Bekenntnisse eines Unanständigen
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«Sexismus»

Bekenntnisse eines Unanständigen

Die Debatte um angebliche oder tatsächliche Belästigungen ist verlogen. Es wird nichtzu viel, sondern zu wenig gebalzt im Land, die feministische Gleichmacherei vergiftet unser Leben. Dass die Grenze auch mal ­überschritten wird, ist peinlich für beide Seiten, aber halb so schlimm.
Es ist ja nicht so, dass ich mich nun unbedingt auch noch als Unhold in Verruf bringen möchte. Doch nach all den Heucheleien, Diffamierungen und Gemeinplätzen, die ich im Zuge der Debatte zum Thema sexuelle Übergriffe erduldet habe, komme ich nicht umhin, ein Geständnis abzulegen: Ich zähle mich zu jenen Schwerenötern, über die in den vergangenen Wochen so viel gelästert worden ist. Jawohl, auch ich habe Frauen belästigt, und das nicht zu knapp. Nicht, dass ich sonderlich stolz darauf wäre, aber eigentlich bereue ich nur jene Avancen, die ich nicht gewagt habe. Das Ganze fing an mit dem «Weissen Hai». Es muss an einem Mittwochnachmittag gewesen sein, der Film war eben in den Kino ...
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