Es gehört zu den Gewissheiten des Lebens, dass wir alle nach Orientierung streben. Es ist die ewige Grundsatzfrage nach der eigenen Identität, die uns ein Leben lang begleitet. «Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?» lautet der Titel eines der bekanntesten Bücher des Philosophen Richard David Precht aus dem Jahre 2007. Wer hätte gedacht, dass diese Überschrift im Zeitalter der beliebig wählbaren Pronomen noch einmal eine ganz andere Konnotation erhält?
Bekloppter wird es nicht mehr
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