Am vergangenen Dienstag begann die Zukunft der waidwunden UBS. Die integrierte Bank, wie sie Ex-Präsident Marcel Ospel jahrelang propagiert hatte, starb an diesem Tag ohne Nachruf. Neben roten Zahlen, 358 Millionen für das zweite Quartal 2008, Abschreibungen, weiteren 5 Milliarden, gab die Bank bekannt: Die bislang integrierten Geschäftsbereiche Private Banking, Investmentbanking und Asset Management werden zukünftig als selbständige Geschäftsbereiche geführt, und darüber thront als eher schwaches verbindendes Element die Marke UBS. War die Bank bislang ein Bollwerk, ein untrennbares Ganzes, wird sie nun in drei Scheiben geschnitten. Der Zweck scheint klar: Die UBS richtet sich nach ...