Bestürzung, Panik, Höllenangst. Das Bundeshaus kocht noch Tage nach der Abstimmung über die erleichterte Einbürgerung. Schuld für das doppelte Nein ist in der ersten Aufregung ein einziger Mann, Christoph Blocher, seit Anfang Jahr Bundesrat. «Die Niederlage ist unter anderem auf die Dienstverweigerung Blochers zurückzuführen», behauptete SP-Präsident Hans-Jürg Fehr. Die andern Verliererparteien und die angehängten Medien folgen dieser praktischen Ein-Satz-Theorie noch so gerne. Das konsensuell konditionierte politische Personal in Bern jammert sich in eine mittlere Staatskrise hinein.
Die Blocher-Verräter-These erklärt das Fiasko der Bundespolitiker natürlich nicht. Aber sie z ...