Benzin und Adrenalin
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Benzin und Adrenalin

Auto

Benzin und Adrenalin

Sein Versprechen, «Freude am Fahren» zu bringen, löst BMW im neuen M3 xDrive vollständig ein.

Elektroautos sind eine wunderbare Sache, das habe ich hier schon verschiedentlich erklärt. Sie sind praktisch, ein eindrucksvolles Zeichen menschlicher Innovationsfähigkeit, und sie reduzieren die individuelle Mobilität auf eine entspannte Art auf ihre wesentlichen Grundlagen. Wahr ist aber auch, dass Elektroautos dadurch auch nicht sehr emotional sind. Ein Mercedes EQS oder ein BMW iX sind Wunder der Technik, Symbole der kühlen Perfektion.

Uwe Fischer
Benzin und Adrenalin
Uwe Fischer

Vielleicht bin ich schon zu alt und zu weiss oder zu rückwärtsgewandt, aber ein Hochleistungs-Benzinmotor weckt bei mir die stärkeren Gefühle als die eindrucksvoll lautlos davonziehende Elektrolimousine. In den vergangenen zwei Wochen setzte ich mich in einen dunkelblauen BMW M3, drückte den roten Knopf und musste bei jedem röhrenden Motorstart daran denken, wie der Hersteller aus Bayern seinen Kunden vor langer Zeit schon «Freude am Fahren» versprochen hatte.

Die Power-Limousine mit 509 PS und einem Allradsystem, welches sich bei Bedarf auch zum reinen Heckantrieb umkonfigurieren lässt, löst dieses Versprechen in jeder Lage ein. Freude am Fahren bereiten – jedenfalls in meiner kleinen Autowelt – nicht nur die schnellen Kurven einer Pass- oder Landstrasse. Dazwischen gibt es ja die vielleicht hundert Kilometer Überführungsstrecke auf einer Autobahn. Die Stärke des neuen M3, der erstmals mit Allradsystem angeboten wird, ist seine Vielfältigkeit.

In den schnellen Kurven ist die ziemlich schwere Limousine mit 1901 Kilogramm Leergewicht wunderbar wendig, präzise und flink. Seit einiger Zeit lassen sich viele Parameter in M-Fahrzeugen detailliert regeln: Bremsen, Fahrwerk, Motor, Lenkung und – je nach Situation – auch die Freizügigkeit des DSC-Stabilisierungssystems. Man kann sich seinen sehr persönlichen M3 auf Knopfdruck einstellen. Im besten Fall sorgt das für viel Vergnügen, Adrenalin und eine mit Benzin betriebene Freude am Leben.

Und in den Momenten dazwischen, auf der Autobahn oder sonst irgendwo, wenn man nur einfach von A nach B kommen möchte, wird der M3 auf angenehme Art zum technisch gut ausgestatteten Reisefahrzeug, in dem das erhitzte Gemüt wieder zur Ruhe findet. Dabei verbraucht das effiziente Triebwerk weniger als 8 Liter Super auf 100 Kilometer und ist eine kompakte Limousine mit Platz für vier Personen, aber dem Potenzial, jederzeit mehr bieten zu können als blosse Vernunftfahrerei.

 

BMW M3 Competition xDrive

Motor/Antrieb: Biturbo-Benziner, M-Allradantrieb, Achtgang-Steptronic-Getriebe; Hubraum: 2993 ccm; Leistung: 510 PS (375 kW); max. Drehmoment: 650 Nm bei 2750–5500 U/min; Beschleunigung (0–100 km/h): 3,5 sec; Höchstgeschwindigkeit: 250 (optional 290) km/h; Verbrauch (WLTP): 10,1 l / 100 km; Preis: Fr. 123 900.–, Testauto: Fr. 151 700.–

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.