Im August kaufte Christoph Blocher 25 Käseblättchen in der Ostschweiz auf. Die Blättchen heissen Weinfelder Nachrichten oder Rheintaler Bote.
Mit dem Kauf der 25 Blätter, so schrieb der Tages-Anzeiger, sei nun eine «Berlusconisierung der Schweiz» zu befürchten.
Berlusconisierung meint, dass Industrielle neben ihrer traditionellen Branche auch in die Medien investieren. Das taten, soweit stimmt der Vergleich, sowohl Immobilienunternehmer Silvio Berlusconi wie Chemieunternehmer Christoph Blocher.
Sonst aber könnte der Vergleich der beiden B nicht schiefer sein. Blocher und Berlusconi können, wenn es um Medien geht, gegensätzlicher nicht sein.
Blocher liebt Zeitungen, Berlu ...