Micheline Calmy-Rey kann zufrieden sein. Im Berner Hotel «Bellevue» moderierten Schweizer Diplomaten geschickt schwierige Verhandlungen mit Exponenten aus Damaskus und Jerusalem. Die Zukunft der syrischen Golanhöhen, die seit 1967 von Israel besetzt und besiedelt sind, sollte in der Bundesstadt gelöst werden. An den Verhandlungen, die Ende 2004 begannen, beteiligten sich zwar keine offiziellen Vertreter der beiden Streitparteien. Trotzdem waren die Gespräche mehr als ein intellektuelles Gedankenspiel. Denn das EDA informierte sowohl die Regierung in Damaskus als auch jene in Jerusalem laufend über den aktuellen Stand der Gespräche – das bestätigt Alon Liel, ehemaliger Generaldirekt ...