In der Schweiz herrscht nationaler Notstand. Diesen Eindruck vermitteln dieser Tage Politik und Medien. Die Empörung darüber, dass die Preise von Importprodukten trotz der Frankenstärke nicht (oder nicht im gewünschten Mass) sinken, ist gross. Politiker von links bis rechts fordern Massnahmen. «Wir setzen jetzt das klare Zeichen, dass wir die Situation nicht mehr länger akzeptieren und die Währungsgewinne weitergegeben werden müssen», sagte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) vergangene Woche. Er «erwarte», dass die WettbewerbskommisÂsion und der Preisüberwacher sofort «alle verfügbaren Mittel maximal» ausnützten.
Am Mittwoch diskutierte der Bundesrat die Antr� ...