Die gegenwärtige Saure-Gurken-Zeit ist für den Hobbypiloten im Bundesrat Fluch und Segen zugleich. Weil es den Journalisten im Sommerloch an Stoff mangelt, haben sie genügend Zeit und genügend freie Spalten, um Alain Bersets Privatflug vom 5. Juli in allen Details nachzuzeichnen. Und obendrein ausgiebig zu kommentieren. Der Freiburger Sozialdemokrat wiederum hat ungeahntes Glück, dass er die langen Bundesratsferien vorschieben kann, um abzutauchen und jeden Kommentar zu verweigern. Dennoch mehren sich die Anzeichen, dass das Schweigen und Aussitzen der neuerlichen Affäre diesmal nicht ganz so reibungslos wie bisher funktioniert.
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