Sie sind ein Paar, das man nicht so schnell vergisst. Die Frau, die das Gesicht lachend zur Grimasse verzerrt, und der Mann, der sich mit verzückter Miene an sie schmiegt. Mit seinen geschlossenen Augen wirkt er wie ein kleines Kind. Seelenruhig, als seien die schrillen Töne, die ihrem Mund entweichen, die allerschönste Melodie. Ein ungleiches Paar. Während sie Rüschenbluse und Jackett trägt, ist der Oberkörper des Mannes nackt, und auf seinem Arm prangt eine Tätowierung. Seit ich vor rund 17 Jahren Tom Waits’ LP «Raindogs» kaufte, begleitet mich dieses Bild. Immer wieder habe ich mich gefragt, was die beiden verbindet, wer sie wohl sind. Mutter und Sohn? Ein Liebespaar? Nutte un ...