Am vergangenen 8. November leitete Karin Frei zum ersten Mal den «Club». Seither scheint sie zum Lieblingsobjekt der SRF-Kritiker geworden zu sein. Sie habe die späte Diskussions- runde in ein «Gähnen vor Mitternacht» mit Themen «aus der Mottenkiste der dargebotenen Hand» niedermoderiert, geisselte die Sonntagszeitung. «Sobald die Suppe heiss wird, nimmt sie die Pfanne vom Herd», spottete der Sonntagsblick. Ihre Moderation wird wahlweise als verhalten, verzettelt, zu gutmütig oder harmonisierend bekrittelt. An den Themen wird bemängelt, dass sie für die nächtliche Stunde zu deprimierend, zu schwer und zu wenig aktuell seien, ausserdem werde nicht kontrovers genug diskutiert. ...