Er ist der gefürchtetste Drogenfahnder Amerikas, hat während vierzig Jahren Hunderte hochrangige mexikanische Drogenbosse aus dem Verkehr gezogen. Doch jetzt, am Ende seiner Karriere, stellt Art Keller sein ganzes Lebenswerk in Frage. «Nur weil Drogen illegal sind, verdienen brutale Soziopathen an der Spitze der Kartelle jährlich an die sechzig Milliarden an uns [Amerikanern]. Mit dem Geld bestechen sie Polizei und Politiker und finanzieren Waffen, durch die bereits Hunderttausende starben – und ein Ende ist nicht in Sicht», sagt er desillusioniert, quasi als Abschiedsrede gegen Schluss der Trilogie.
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