Am 11. Februar 1955 meldet sich ein grosser Mann an der Pforte des Allgemeinen Krankenhauses Ochsenzoll in Hamburg: Er behauptet, zwanzig Schlaftabletten geschluckt zu haben. Der Mann trägt einen Pass auf sich, der auf den Namen Demitrios Tsafendas ausgestellt ist. Er redet von einer Schlange, die seit Jahrzehnten in seinem Bauch lebe, er fiebert, fantasiert, verstummt und hebt erneut an, sich in wortreichen Reden zu verirren. Nach mehreren Wochen verzieht sich das Gewitter aus seinem Kopf, bald unterhält er die anderen Patienten mit Abenteuergeschichten und Liedern in fremden Sprachen. Am 6. Juni 1955 wird Demitrios Tsafendas als gesund entlassen. Elf Jahre später, am 6. September 1966, ...